| Singen, Zauren und Musik
Das Zäuerli ist der eigentliche
Urquell der appenzellischen Volksmusik. Ob Volkslied
oder Tanzmusik – alle beziehen sie ihren unverwechselbaren
Charakter von daher. Für die Innerrhoder ist ein
Zaur ein Jauchzer, das eben beschriebene Singen heisst
bei ihnen Rugguusse. Als Begleitinstrumente verwendet
man oft die Senntumsschellen, die man in der bereits
beschriebenen Weise schöttet.

Eine ähnliche Bordunbegleitung
liefern drei aufeinander abgestimmte tönerne Becken,
in denen man einen Fünfliber kreisen lässt
– Talerschwingen nennt man das. Das Zauren wird
nicht nur von Sennen oder Jodlerclubs gepflegt. Überall,
wo sich Appenzeller zu einer gemütlichen Runde
zusammenfinden, vor allem in einer der vielen gemütlichen
Wirtschaften, kann es geschehen, dass irgendeiner eine
solche Melodie anstimmt und die übrigen Gäste
gradhäbed. Original ist eine Streichmusik dann,
wenn sie nur aus Saiteninstrumenten besteht. Üblicherweise
gehören zwei Geigen, Cello, Hackbrett und Kontrabass
dazu. Bei einem Sennenball erhält der Musikliebhaber
eine günstige Gelegenheit, den unnachahmlich runden
Klang der Streichmusik kennenzulernen und zu erfahren,
was es denn mit der berühmten musikalischen Tradition
der Appenzeller auf sich hat, denn jede gute Streichmusik
ist in der Lage, neben den gängigen Eigenkompositionen
einzelne Perlen aus vergangenen Zeiten zu spielen.
Die
Alpstobete in Kürze
| Ort |
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Überall, zum Beispiel
in gemütlichen Wirtschaften. |
| Datum |
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Je nach Stimmung. |
| Dauer |
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Hängt vom Stehvermögen
ab. |
| Teilnehmer |
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Ein paar gute Sänger und
ein paar Volksmusikfreunde, die helfen. |
Alpstobete
von A - Z
nach
oben
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