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der Alpzeit finden in den Inneren und den Äusseren
Rhoden gemütliche Alpfeste statt, die bei
Einheimischen und Auswärtigen gleichermassen
beliebt sind. Der Sennenball im Rossfall, auf
der Strecke zwischen Urnäsch und Schwägalp,
galt als die feierlichste der sennischen Veranstaltungen
und als Höhepunkt der Alpzeit. Da spielte
die Appenzeller Streichmusik in Originalbesetzung
auf den Giigestuel im bekränzten Saal.
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eröffnen den Abend mit einem feierlichen
Aufmarsch. In einer langen Reihe erscheinen zuerst
zwei schellenschüttende Sennen, paarweise
gefolgt von den Sennen mit ihren Mädchen
in ihrer Tracht. Beim Schelleschötte versetzt
der eine Senn die grosse und die mittlere, der
zweite die kleine Schelle des Spiels in vorsichtig
bemessene Bewegung, so dass die Klöppel einen
regelmässigen Takt schlagen und ein rhythmisches
Geläut ertönt. Jede zweite Tour der
Musik ist ausschliesslich für die Sennen
reserviert, in der übrigen Zeit ist der Tanz
für jedermann frei.
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Gerade wie an der Jakobifeier auf der Hochalp,
am Sonntag, der dem Jakobstag am nächsten
liegt, werden meistens überlieferte Tänze
aufgeführt, vor allem das Mölirad, ein
schöner Männertanz, oder hie und da
auch der Hierig, ein Pantomimentanz, der Werbung,
Streit und Versöhnung zum Inhalt hat.
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